In diesem Jahr findet die youcoN im fünften Jahr statt – Zeit, einmal nachzufragen welche Kapazitäten ein solches Event fordert. Dafür haben wir mit den Organisator:innen der Stiftung Bildung gesprochen und herausgefunden, was hinter dem Event steckt.

Die weltweite Pandemie hat auch die Vorbereitungen zur youcoN beeinflusst. So können im Vergleich zu den Vorjahren nur deutlich weniger Teilnehmende in Präsenz dabei sein. Hinzu kommt der kurzfristige Streik der Lokführergewerkschaft GDL, der einige Anreisen erschwert und teilweise verhindert hat. Dennoch haben es 70 Teilnehmende auf die Insel Rügen geschafft und sind dabei. In der Vorbereitung gab es noch 34 Absagen von Teilnehmenden, die beispielsweise keine Möglichkeit der Anreise mehr hatten. In den Vorjahren gab es immer eine Warteliste für Anmeldungen, da die Veranstaltungskapazität aufgrund hoher Nachfrage schnell erschöpft war. Zu Beginn der diesjährigen youcoN Jugendkonferenz war die Warteliste erstmalig geleert, da durch streikbedingte Absagen freigewordene Plätze so nachbesetzt werden konnten. Sogar vor Ort am Veranstaltungsort gab es noch Personen, die teilnehmen wollten, als sie von dem Programm erfahren haben.

Die youcoN wird gefördert vom Bundesministerium Bildung und Forschung (BMBF), umgesetzt wird die Veranstaltung von der Stiftung Bildung. 47 Mitwirkende sind im Rahmen der youcoN eingebunden, die sich aus Betreuenden, Technik, Moderation und Referierenden zusammensetzen. Da die Workshops selbst teilweise von Teilnehmenden organisiert und umgesetzt werden, überschneiden sich hier die Zahlen mit der Zahl der Teilnehmenden. Die meisten Teilnehmenden haben eine lange Anreise auf sich genommen. Bis zu 1.012 km wurden dabei aus dem Allgäu zurückgelegt. Die kürzeste Anreise hingegen war nach 17 km (Rügen) beendet.




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