Minimalismus… an was denkst du da?

Ich habe zunächst an Verzicht gedacht, an „mich einschränken“ und nichts mehr kaufen dürfen – eben an den Verzicht auf materielle Dinge.  Meistens gibt es Dinge, die man sich wünscht oder gerne besitzen würde, egal ob es sich um Technik, Klamotten oder andere Dinge handelt. Es scheint so, als würde das Leben so viel erfüllter, nur mit dieser einen kleinen Sache. Doch kaum hat man sich diesen kleinen Wunsch erfüllt, kommt der Nächste und drängt sich in den Vordergrund. Es entsteht ein ewig andauernder Kreislauf aus Mangel und „Haben wollen“. Dinge, die wir schon besitzen erscheinen langweilig. Langweilig, alt, oder nicht mehr so modern. Modern, was ist schon modern? Modern in einer Welt, die sich so schnell verändert und jede Saison wieder neue Innovationen ans Licht bringt. Es ist fast unmöglich, immer mitzuhalten… immer höher, schneller, weiter, mehr Konsum, neue Trends.

Doch hier ein Gedankenspiel: Was wäre, wenn wir den Spieß mal umdrehen?

Was wäre, wenn uns Besitz nicht mehr definiert?

Was wäre, wenn wir nicht verzichten würden, sondern mehr Zeit für die wichtigen Dinge geschenkt bekämen?

Was wäre, wenn wir dieses Gefühl der Überforderung durch Konsum in jeder Hinsicht durch ein Gefühl von Freiheit tauschen könnten?

Weniger Konsum, mehr ErLEBEN.

So kann Minimalismus auch auf andere Ebenen übertragen werde, zum Beispiel das Verringern des digitalen Konsums oder von toxischen Beziehungen.

Ich kann nur für mich sprechen. Aber du kannst für dich Neues ausprobieren. Vielleicht geht es dir genauso wie mir und vermeintlicher Verzicht kann in dir eine Freiheit erzeugen, dich flexibler werden lassen und dir neuen Raum geben.

 




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