Porträt von Prof. Dr.-Ing. Ronald Glasberg
Prof. Dr.-Ing. & MBA Ronald Glasberg

Die IFA zeigt: wir leben in einem ständigen Fortschritt und es gibt viele neue Entwicklungen. Auch die Informationssuche wird nicht so bleiben, wie sie jetzt ist. Aber wie werden wir Informationen suchen und finden? Wie sieht die Suchmaschine der Zukunft aus?

Prof. Dr.-Ing. und MBA Ronald Glasberg stellte seinen patentierten Prototyp einer zukünftigen Suchmaschine am Samstag, den 03.09.20222, im Rahmen der „IFA NEXT Innovation Engine“ vor.
Glasberg ist Leiter des Instituts für Internationales Strategisches Management und Innovationen bei der SRH University of Applied Sciences Berlin. Er studierte Elektrotechnik an der TU Berlin, war danach bis zu seiner Promotion als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent in einer Forschungsgruppe tätig und arbeitet aktuell als Leiter des Instituts für Internationales Strategisches Management und Innovationen bei der SRH University of Applied Sciences Berlin.
Eine Suchmaschine ist ein Programm zur Recherche von Dokumenten, welche in einem Computer(-netzwerk) gespeichert ist. Nach Erstellung einer Suchanfrage, welche meistens durch die Texteingabe eines Suchbegriffs gestartet wird, liefert die Suchmaschine eine Liste von Verweisen auf eventuell relevante Dokumente.
Die Suchmaschine der Zukunft sei dagegen laut Prof. Glasberg mehr auf semantische Herangehensweisen ausgelegt. Das bedeutet, dass wir Inhalte nicht mehr nur über Textpassagen suchen werden, sondern über Fragmente Merkmale von Objekten, die wir uns als Menschen intuitiv merken (wie beispielsweise Farben, Kanten und Bewegungen) heranziehen, um Inhalte wieder aus der Datenmenge herauszufinden. Es wäre also eine ganz andere Herangehensweise als die derzeitige.
Von dieser Entwicklung erhofft sich Glasberg eine vereinfachte Suche.

„Dass ich wirklich der ganzen Datenflut gerecht werde und die Daten genau finde, so wie ich es auch möchte.“
– Prof. Dr.-Ing & MBA Ronald Glasberg

Es dauerte auch eine Weile, bis aus dem Einfall ein Prototyp wurde. Entstanden ist die Idee in einem Forschungsprojekt der TU Berlin in den Jahren 2002 bis 2008.

„Da saßen wir zusammen mit tollen Studenten, tollen Kolleginnen und Kollegen, die das gemeinsam entwickelt haben.“
– Prof. Dr.-Ing & MBA Ronald Glasberg

Im Jahr 2016 erhielt die Forschungsgruppe dann das Patent für diesen Prototyp. Nun möchte man laut Prof. Glasberg Unternehmen einladen, um gemeinsam in Zukunft weitere solcher Produkte entwickeln zu können.

Fazit:  Die Suchmaschine der Zukunft wird viel mehr auf Videoschlagworten basieren. Es werden nicht mehr nur Wörter  zur Erschließung neuer Inhalte genutzt, sondern besonders optische bzw. visuelle Merkmale aus Bildern gezogen und zur Suche in der Suchmaschine verwendet.
Wir können nur gespannt sein, was die Zukunft noch alles an technischen Fortschritten für uns bereit hält!


Bildrechte:

  • SRH Berlin University of Applied Sciences (https://www.srh-berlin.de/hochschule/hochschulteam/glasberg-ronald/)
  • https://www.buzzwoo.de/blog/was-ist-eigentlich-eine-suchmaschine

Quellen: 

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschine
  • Prof. Dr.-Ing. & MBA Ronald Glasberg



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