Mein Name ist Jael. Ich bin 18 Jahre alt und seit Mitte Juli Freiwillige bei Schüler Helfen Leben, kurz SHL.

Während meiner Schule war mir schon immer klar, dass ich mich nach meinem Abi zunächst sozial engagieren will, bevor ich anfangen würde, zu studieren. Dabei war mir aber wichtig, dass meine Aufgabe meinen Interessen und Fähigkeiten entsprechen würde. Aus diesem Grund war es ein ziemliches Hin und Her, bevor ich endlich den Freiwilligendienst bei Schüler Helfen Leben entdeckte…

…und nun bin ich hier und sitze im Büro in Neumünster. Zusammen mit acht anderen Freiwilligen bin ich für die Organisation des Sozialen Tages mitverantwortlich. Am Sozialen Tag arbeiten Schüler*innen für einen Tag, anstatt zur Schule zu gehen und spenden den Erlös an Schüler Helfen Leben. Mit dem eingenommenen Geld unterstützt die Jugendorganisation ihre Partnerprojekte in Südosteuropa und Jordanien. In unserem Büro besetze ich die Stelle der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ich bin dafür  verantwortlich, dass interessante Geschehnisse innerhalb von Schüler Helfen Leben an die Öffentlichkeit gelangen, und zwar durch Kontakt zur Presse, unsere Social Media-Kanäle und die Aktualisierung unserer Website. Dabei finden oft Absprachen innerhalb meines Aufgabenbereiches und auch im ganzen Team statt, sodass wir bevorstehende Pläne ausgiebig besprechen und ausformulieren. Bei Fragen kann ich mich immer an meine Kolleg*innen im Berliner Büro wenden, die bereits mehr Erfahrung haben. Besonders gefällt mir an meiner Arbeit, dass ich mit fast allen Mitarbeiter*innen von Schüler Helfen Leben in Kontakt stehe und Einblicke in deren momentane Arbeit erlange, um ein vollständiges Bild von uns nach außen zu vermitteln.

Doch natürlich könnte ich meine Arbeit niemals alleine erledigen. Das Besondere an diesem Freiwilligendienst ist nämlich die enge Zusammenarbeit im Freiwilligenteam. Jeder von uns übernimmt einen unerlässlichen Teil der Arbeit, sodass das enorme Projekt, der Soziale Tag, auf die Beine gestellt wird. Zudem teilen wir uns nicht nur ein Büro, sondern auch drei WGs, die uns von Schüler Helfen Leben gestellt werden. Dass wir Freiwilligen zusammen leben und arbeiten, ist natürlich auch herausfordernd; bisher habe ich aber größtenteils positive Erfahrungen gemacht. Wir sind zwar alle sehr unterschiedlich, lernen aber durch den intensiven Kontakt zueinander Kompromissbereitschaft, Ehrlichkeit und Einfühlungsvermögen.

Doch der Freiwilligendienst besteht nicht nur aus Büroalltag. Ich habe auch die Möglichkeit im Laufe des Jahres an vielen Seminaren teilzunehmen, wodurch ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterbilde. So bin ich auch in anderen Städten in Deutschland, vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit dem dortigen Büro oft in Berlin und sogar in unserer Projektregion unterwegs.

 

Im Allgemeinen war die Entscheidung für diesen Freiwilligendienst eine der besten meines Lebens. Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit innerhalb meines Teams habe ich mich jetzt schon nach so kurzer Zeit extrem weiterentwickelt. Mein Selbstbewusstsein und Wohlbefinden haben sich stark gesteigert und damitauch meine Empathiefähigkeit. Bei Schüler Helfen Leben habe ich viele Menschen getroffen, mit denen ich viele Gemeinsamkeiten habe und meine Freizeit verbringe, die ich wahrscheinlich aber nie kennengelernt hätte.

Ich fühle mich sehr aufgehoben hier und bin schon gespannt, was für einzigartige Erlebnisse ich im nächsten Jahr machen werde!

Hier kannst du mehr über die Organisation erfahren, die mir diesen Freiwilligendienst ermöglicht hat:

www.fsj.schueler-helfen-leben.de